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Veganes Kartoffelpüree mit Rosmarin – Schmelzzwiebeln

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>> Veganes Kartoffelpüree so wie früher? <<

Mein veganes Kartoffelpüree und sein Ursprung: Das hatte immer sehr viel Spaß gemacht. Mit dem Vater in der Küche stehen, die Kartoffeln zurecht zu schneiden, köcheln und durch dieses riesen Gerät durchzupressen. Wie aus den großen Knollen auf einmal  ein cremiges Püree wird hat mich schon immer fasziniert (ja, als Kind fand ich das schon ein wenig magisch.. 😅).

Zwar kamen hier auch noch tierische Produkte zum Einsatz, aber diese ersetzen wir heute ganz einfach mit den passenden Alternativen. Statt Kuhmilch nehmen wir ungezuckerte Hafermilch, statt Butter nehmen wir einfach gar nichts. Wer will, kann sich ein paar Flocken pflanzliche Butter reinschneiden – das macht das Ganze dann nochmal zusätzlich etwas üppiger. Da aber in den Rosmarin – Schmelzzwiebeln bereits einiges an pflanzlicher Butter und guten Ölen enthalten ist, lassen wir das bei unserem veganem Kartoffelpüree einfach weg.

Um Verwirrungen vorzubeugen: Wir haben hier einen Tempeh dazugegessen, den du auf den Bildern sehen kannst. Das war der Koriander – Knoblauch von der Tempehmanufaktur 🥰 einfach im Ganzen gebraten von beiden Seiten.

Wissenswertes zum Thema

Tipps & Tricks

Welche Kartoffeln für veganes Kartoffelpüree?

Generell sind stärkehaltige Kartoffeln besser für veganes Kartoffelpüree. Das heißt beim Kauf achtest du bitte einfach darauf, dass es mehlige bzw. wenn da keine vorhanden sind, dann vorwiegend festkochende Kartoffeln sind. Was nicht gut geht sind festkochende (speckige) Kartoffeln - das gibt eine ziemlich komische Konsistenz.

Wie lange sind Schmelzzwiebeln haltbar?

Diese Schmelzzwiebeln halten sich mindestens 2-3 Tage zugedeckt im Kühlschrank. Möglicherweise auch länger, aber das war bei uns immer vorher aufgebraucht.

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Wichtig für das (vegane) Kartoffelpüree: Kein Stabmixer!

Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Sowohl für die Kartoffelsuppe, als auch für das (vegane) Kartoffelpüree never ever den Stabmixer zum zerkleinern benutzen. Das hat folgenden Hintergrund: Zwar ist es dann viel schneller fertig gemixt und mag aufs erste noch feiner erscheinen, aber die Klingenblätter zerfetzen die Kartoffelstärke so sehr, dass einige ihrer Bindungen aufbrechen.

Das heißt im Endeffekt, dass diese Stärkeketten dann so lange werden, dass sie im Kartoffelpüree (oder in der Suppe, je nachdem) so eine Art “Fäden” ziehen, welche qualitativ überhaupt nicht schlecht sind, aber das Mundgefühl kann äußerst gewöhnungsbedürftig sein. 

Das Positive daran: Wir können uns diese Eigenschaft zunutze machen bzw. haben es uns zunutze gemacht und eine vegane Käsesauce für Nachos auf Kartoffelbasis gezaubert (hier geht es zu diesem Rezept) in der wir eben diese Stabmixer – Technik anwenden.

Das kleine Geheimnis der herrlichen Schmelzzwiebeln

Wie der Name schon vermuten lässt, sind Schmelzzwiebeln sozusagen geschmolzen. Anders als bei Röstzwiebeln, die in der Regel frittiert & knusprig sind, sind Schmelzzwiebeln in Butter (hier eine pflanzliche Butter natürlich) und wertvollen Ölen karamellisiert. Wenn du dich jetzt fragst: “Hä? Sind die dann süß, oder warum sind die karamellisiert?” dann kann ich dich beruhigen, denn hierbei geht es um den pflanzeneigenen Zucker, der ohnehin schon natürlich in diesen tollen Zwiebeln enthalten ist. 

Wie du in der Zubereitung dann sehen kannst, werden die Zwiebelstreifen bei niedriger Hitze mit ausreichend Fett geschmort, sodass dann irgendwann der Moment kommt, an dem du merkst, dass sich jetzt etwas an der Haptik dem-vor-sich-hin-brutzelnden Zwiebelhaufen in deiner Pfanne verändert hat. Es ist eine Phase zwischen dem Glasieren und dem Rösten, die wir mit dieser geringer Hitze und dem stetigen Rühren versuchen so lange wie möglich hinauszuzögern. 

Unsere *Empfehlungen
speziell für dieses Rezept:

Nun zum Rezept:

Veganes Kartoffelpüree mit Rosmarin Schmelzzwiebeln

Die wohl beliebteste Knolle der Mitteleuropäer: Die Kartoffel. Auch wir lieben sie, vor allem als veganes Kartoffelpüree, da hier besonders die Cremigkeit und der unvergleichliche Geschmack der verschiedenen Kartoffelsorten zur Geltung kommen. Das in Kombination mit den Schmelzzwiebeln... herrlich!
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Gericht: Abendessen, Beilage, Einfach, Günstig, Hauptspeise, Mittagessen, Vorspeise
Land & Region: Alpenländisch, Mitteleuropäisch
Keyword: Kartoffel Rezepte, Kartoffelpüree, Schmelzzwiebeln, Zwiebel Rezepte
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde 5 Minuten
Portionen: 2 Hauptspeisenportionen

Zutaten

Für das Püree

Für die Rosmarin Schmelzzwiebeln

Anleitungen

Für das Kartoffelpüree

  • Die Kartoffeln grob in kleine Stücke schneiden und bedeckt mit Wasser (gut zwei Finger breit überbedeckt) für etwa 35 Minuten köcheln lassen
  • Den Topf von der Hitze nehmen und das Kochwasser in einen separaten Behälter leeren
  • Die Kartoffeln nun zusammen mit der Hafermilch mit einem Kartoffelstampfer fein Stampfen und das Kartoffelkochwasser peu á peu dazu geben, bis deine Lieblingskonsistenz erreicht ist
  • Nun noch mit der Muskatnuss und dem feinen Salz würzen - wer es würziger mag, kann hier natürlich gerne noch mehr Salz verwenden

Für die Rosmarin Schmelzzwiebeln

  • Die Blättchen von einem Rosmarinzweig vom Stängel abzupfen und sehr fein schneiden. Der zweite Rosmarinzweig kommt im Ganzen dann mit in die Pfanne rein
  • Die Zwiebeln und den Knoblauch in feine Streifen schneiden und mit den restlichen Zutaten in einer Pfanne unter stetigem Rühren erst bei geringer mittlerer Hitze goldbraun anbrutzeln
  • Anschließend die Temperatur noch weiter runter drehen und das Ganze langsam vor sich hin schmoren lassen - auch hier regelmäßig umrühren

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